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Exklusiv: Interview mit ProNut

ProNut im exklusiv Interview

Vom 02.09. – 03.09.2017 fand das “Pokke Herrie” Festival in der Turbinenhalle, Oberhausen statt. Zuvor wurde von Hardcore Germany ein DJ Contest veranstaltet. Insgesamt 9 Bewerber konnten sich durchsetzen und durften auf der dritten Stage, der DJ Contest Area ihre Sets spielen. ProNut war einer von ihnen. Ich hatte die Ehre und durfte exklusiv für Yousic ein Interview mit ihm führen.


Hallo ProNut. Ich freue mich, dass du da bist. Stell dich doch zuerst mal in 2 – 4 Sätzen vor.

Ich heiße Max, oder als DJ werde ich auch gerne mal ProNut genannt und mache nun seit ca. 6 Jahren mein DJ Zeug, habe also mit 14 oder 15 Jahren angefangen. Hobbymäßig habe ich im Moment nicht sehr viel zu tun, da ich aktuell eine Ausbildung als Mediengestalter absolviere.

Du bist nicht nur ein DJ, sondern auch Producer. Wie hat sich dieses Hobby gebildet?

Angefangen habe ich wie gesagt mit 14/15, in der Zeit habe ich sehr viel Techno gehört. Ich habe mir damals VirtualDJ besorgt, weil das damals im Internet ziemlich in Mode war. Ich habe also erst einmal ab und zu ein bisschen rumgespielt. Und dann habe ich mir nach 2 Jahren gesagt: „Jetzt kannst du ja auch mal eigene Musik machen.“ Gesagt getan.

Ich habe also aus Spaß angefangen ein paar eigene Sachen zu produzieren. Später habe ich gelernt, wie man seine eigenen Kicks und mehr erstellt. So hat sich das dann über die Zeit entwickelt.

Wie kam es dazu, dass du dich auf Hardcore und noch schnellere Musik spezialisiert hast?

Schwer zu sagen, meine Schwester hatte mir zu Anfang erst einmal die Richtung House gezeigt, mit der Zeit kam dann auch schon HandsUp (Dance) und nur kurze Zeit später habe ich dann einen riesigen Sprung in Richtung Speedcore gemacht, ich weiß heute nicht warum. Und dann ging es wieder runter zu House und HandsUp. Danach kam dann Hardstyle in Mode, das Genre wurde mir von einem Kumpel gezeigt. Und als das dann irgendwann langweilig wurde, kam auch schon Hardcore bei uns an.

Ich habe dann gehört, dass sich eine neue Szene gebildet hat, nämlich Uptempo Hardcore. Meine Schwester gab mir dann nur wenig später einen Track, der sich im Terrorbereich (Terrorcore) aufhielt. Und nach einer Zeit fand ich auch das geil.

Auf deinem SoundCloud Account findet man Lieder wie „Biene Maja loves Terror“, „Chip Skylark“, oder mein persönlicher Favorit „We Are Numba One But It’s Hardstyle“. Wie kommt man darauf, derartige Songs zu machen?

Dabei handelt es sich um meine „Funtracks“, die ich ganz gerne mal produziere. Vielleicht kennen es manche, wenn ein DJ auf einem Festival auftritt, spielt er manchmal genau solche Sachen. Die kennt halt jeder und es ist einfach witzig, quasi wie ein Meme. Und wenn man z.B. so eine Kindheitserinnerung mit dieser Musik koppelt, dann bekommt man einfach direkt Lust mitzusingen und zu tanzen. Das hebt einfach die Stimmung an.

Bei „We Are Numba One But It’s Hardstyle“ war es damals so, dass der Schauspieler Stefán Karl Stefánsson von der Fernsehserie „Lazy Town“ Krebs hatte und alle darauf aufmerksam gemacht haben, unter anderem auch mit einer Bearbeitung von einem seiner Songs. Zum Glück wurde der Krebs doch noch entfernt. (Probs an ihn auf jeden Fall).

Kommen wir auf das Pokke Herrie Festival zu sprechen, du warst dort einer der DJ Contest Gewinner und durftest dort live spielen. War es dein erster richtiger „Auftritt“?

Ja, tatsächlich war das mein erster richtiger Auftritt auf einem Festival. Das ganze hat ja in Oberhausen stattgefunden, in der Turbinenhalle. Und wir waren in einem kleinen Nebenbereich. Aber die hatten dennoch dort eine riesige Anlage zu stehen.

Was glaubst du war das besondere an dir, dass du es auf die Newcomer Stage geschafft hast?

Einerseits auf jeden Fall mit Glück. Aber ich glaube auch, weil es viele andere versäumt haben, da es bei der Anmeldung ein paar Komplikationen gab. Am Ende haben nur 50 bis 60 Leute mitgemacht. Natürlich glaube ich aber auch, dass ich so gut war, dass ich die Jury überzeugen konnte.

Für unsere Hardcore Fans: Kannst du das Pokke Herrie den Genrebegeisterten empfehlen? Evtl. etwas über die Stimmung usw. erzählen?

Ich war das erste mal dort und ich muss sagen, es war einfach krass. Wer dieses Hardcore feeling liebt und lebt, für denjenigen ist das ganze sicherlich interessant. Also wer Musik ab 200+bpm mag, der sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen.

Wir haben nun einiges über Hardcore und Terrorcore geredet, hörst du eigentlich privat auch andere Musik? Evtl. etwas ruhiges o.Ä.?

Nein, nein. Ich habe ehrlich gesagt keinen festen Geschmack. Ich habe meinen Lieblingsbereich, aber ich höre auch mal Deutschrap, wenn was gutes dabei ist. Ansonsten ist von Klassik bis Samba und weiter alles dabei.

Möchtest du unseren Lesern zum Abschluss noch etwas sagen?

Sehr gerne, schaut gerne bei mir auf SoundCloud und Mixcloud vorbei. Ich werde manchmal nach Lust und Laune immer mal wieder etwas hochladen. Ansonsten bedanke ich mich, dass ihr euch alles bis hierhin durchgelesen habt.

Dann danke ich dir für das Interview und vielleicht hört man sich ja wieder.

Man hört und stört sich ja bekanntlich, danke.

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Fabian
Fabian
Fabian ist in der Geschäftsführung und der Redaktion von Yousic tätig. Außerdem ist er eine der Stimmen aus dem Podcast. Er wohnt in der Nähe von Oldenburg und arbeitet als Programmierer sowie DJ.
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5 thoughts on “Exklusiv: Interview mit ProNut

  1. Wow. Krass.
    Echt gutes Interview was mich komplett gefesselt hat 😀 Interessant zu wissen, wie er auf verschiedene Dinge hingewiesen wurde und es dann schlussendlich öfter gehört hat etc.
    Seine Geschichte war sehr interessant zu lesen!
    Habe nicht gedacht, dass er als Producer arbeitet 😀 Guter Beruf!

    Es waren eindeutig viele Informationen vorhanden, die mich sehr neugierig gemacht haben!
    Sehr guter Artikel bzw. Interview!

    LG
    Sarah

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