Harderstyles Event

Die letzte Q-Base – AndisRaveBlog On The Road

Für Yousic berichtet Instagramer „AndisRaveBlog“ über die Q-Base 2018. Wie er die Q-Base erlebt hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Am Samstag, dem 08.09, fand die letzte Ausgabe der Q-Base am Airport in Weeze
statt. Da Andi ohne Probleme Tickets für das Musikfestival beschaffen konnte, ging es für uns also in das etwa 500 KM
entfernte Weeze an die Grenze der Niederlande. War das Festival ein Erfolg? Hat sich die Fahrt zur Q-Base 2018 gelohnt? Das und
mehr erfahrt ihr in der folgenden Festivalreview!

Anfahrt zur Q-Base 2018

Genau wie bei unseren vergangenen Festivals gingen wir um die Mittagszeit los, diesmal ins schöne NRW.
Abgesehen von einem kleinen Stau hatten wir auf dem Weg zur Q-Base nur mäßigen Verkehr,
weshalb wir das Festivalgelände pünktlich zum Einlass erreichten. Das Gelände war ab der
Autobahnausfahrt gut beschildert und zahlreiche Parkeinweiser brachten uns schließlich ohne weiteres zu unserem
Parkplatz. Dort herrschte bereits rege Feierlaune: Aus fast jedem Auto ertönte Musik
mit lauten Beats, die die ausgelassene Stimmung noch weiter hob.
Wir genehmigten uns noch ein paar Drinks, bevor es dann endlich zum Zentrum des
Geländes ging.

Weg zum Festivalgelände und Einlass

Vom Parkplatz aus benötigte man lediglich etwa 4-5 Minuten zum Festivalgelände.
Der Großteil des Weges wurde mit Kies aufgeschüttet oder befand sich auf einem Feldweg.
Wenn es also geregnet hätte, wäre man trotzdem nicht im Matsch versunken. Auf dem Weg befanden sich ebenfalls
Toiletten, um sich gegebenenfalls nochmal zu erleichtern, sowie zahlreiche Abfalleimer für den entstandenen Müll.
Der Einlass war zweistufig: Im ersten Teil wurde das personalisierte Ticket gescannt.
Wie schon oft berichtet hat auch hier die Personalisierung wieder niemanden interessiert und
Ausweise wurden nicht kontrolliert. Anschließend stand man einem gut gelaunten Security Mitarbeiter gegenüber,
der nach Lust und Laune die Leute verschieden intensiv filzte. Ich hatte das Glück, einer besonders genauen
Kontrolle unterzogen zu werden und brauchte somit etwas länger als meine Mitstreiter.
Aber safety first!

Schlafmöglichkeiten auf der Q-Base

Mit dem Verkaufsstart der Q-Base Tickets wurden sogenannte Travel Packages
angeboten, die Übernachtungen in Hotels inkludierten. Ansonsten sahen wir auch solche Festivalbesucher,
die ihr eigenes Zelt mitgebracht und auf dem Parkplatz aufgeschlagen haben. Aus eigener Erfahrung empfehlen wir sich ein
AirBnB in der näheren Umgebung zu buchen, mit dem Bus oder direkt nach dem
Event wieder nach Hause zu fahren.

Festivalgelände, Stages, Line-Up und mehr

Auf der Q-Base gibt es eine Vielzahl von Stages, wo nahezu alle Subgenres der Harder Styles vertreten sind.
Da wir nicht alle besuchen konnten, beschränken wir uns auf die Mainstage und
den Hangar und geben eine Zusammenfassung für die verschiedenen Bunker.

Open Air Stage (Euphoric, Raw, Hard/Frenchcore)

Die Open Air Bühne war die einzige auf der Q-Base, die überhaupt keine Überdachung bot, was uns bei einer Stage
dieser Größe aber auch nicht weiter wunderte. Uns gefiel zurückblickend besonders gut, dass die Mainstage an das
diesjährige Motto „The Final Mission“ angelehnt war und so ziemlich alles in petto hatte, was man sich von einer
Mainstage so wünschen konnte. Toller Sound, grandiose Lichteffekte und ein tolles Feuerwerk um Mitternacht. Auch
die Künstler waren gut ausgewählt und die Running Order stimmig.

Hangar (Hauptsächlich Raw Hardstyle)

Der Hangar ist, wie der Name schon sagt, ein altes Flugzeug Hangar und die
zweitgrößte Bühne auf der Q-Base. Das Design hätte etwas üppiger sein können, das gute Lichtkonzept machte aber vieles wieder wett. Soundtechnisch war es wahnsinnig laut, aber nicht unangenehm. Leider wurde es nach kurzer Zeit aufgrund der Enge sehr heiß – dafür kann der Veranstalter aber nichts.

Die Bunker (All Harder Styles)

Auf dem Gelände verteilt befanden sich zahlreiche Bunker, die entweder ein bestimmtes Genre bedienten oder
von einem Label oder Ähnlichem gehostet
wurden. In einigen dieser Bunker fiel uns auf, dass es sehr leise war und der Bass nicht mit dem gewohnten Druck aus den Boxen schoss.
Das Bühnendesign in jedem Bunker war unterschiedlich und gefiel uns mitunter gut bis sehr gut.

Bildquelle: AndisRaveBlog

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich auf der Q-Base jeder wohlfühlen wird, der eine Affinität zu den Harder Styles besitzt.
Leider war es die letzte Ausgabe des Festivals, die Veranstalter haben aber bereits verkündet, dass es im kommenden Jahr eine Anschlussveranstaltung mit neuen Konzepten an der gleichen Location geben wird.
Allgemein findet man sich auf dem Festival Gelände sehr schnell zurecht. Die Dekoration wirkte bei Nacht wirklich gut.
Des Weiteren gibt es unzählige Chill Out Möglichkeiten wie z.B in kleineren Bunkern, in Zelten und auf Bierbänken. Bei
genauerem Hinsehen wurde auf Details viel Wert gelegt. Auf der Q-Base zahlte man wie auf Q-Dance Events gewohnt mit Plastik Tokens.
1 Token entsprachen etwa 2,85€. Die Preise waren für ein Festival dieser Größe angemessen und das
gastronomische Angebot auch für Vegetarier wie Dani sehr vielfältig.
Wir sind auf jeden Fall gespannt was der Veranstalter für nächstes Jahr geplant hat.

Fazit zur Q-Base 2018

Die Q-Base hat sich definitiv mit einem großen Knall verabschiedet. Man merkte
einfach, dass hinter dem Festival ein großer Veranstalter mit langjähriger Erfahrung
steckt. Organisatorisch haben wir absolut nichts auszusetzen und ich wüsste auch
nicht, was ich der Q-Base sonst negativ vorwerfen könnte.
Lediglich der Platz auf dem Q-Base Festivalgelände ist bei den vielen Besuchern
etwas klein und deswegen so gut wie jede Stage bis auf den letzten Zentimeter
gefüllt gewesen.
Wenn ihr auf harte Musik sehen, seid gespannt! Wer weiß, was sich Q-Dance für
das nächste Jahr einfallen lässt.
Natürlich haben wir wieder fleißig mitgefilmt und das ganze Audio-visuell in einem
VLOG für euch festgehalten:

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Titelbildquelle / Bildquellen des Artikels

Ein Kommentar bei “Die letzte Q-Base – AndisRaveBlog On The Road

  1. Sehr ausführlicher Artikel!
    War sehr interessant und detalliert beschrieben, auch das Video war ein extrem guter Einblick, was auf dem Konzert alles paassiert ist!
    Die Musik war auch nicht schlecht und euer Humor ist auch echt witzig 😀
    Auf jeden Fall guter Artikel!

    LG
    Sarah

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