Leya
HipHop Interviews

Allround Talent Leya: Interview mit der kreativen Künstlerin

Leya ist vermutlich noch nicht allzu vielen ein Begriff – kein Wunder, denn sie ist Newcomerin. Woher man sie kennen könnte: Ihre Cover auf ihrem YouTube Kanal. Das bekannteste ist ihr Cro Cover – Unendlichkeit erreichte über 150.000 Aufrufe.

Wir haben uns die Newcomerin einmal eingeladen und durften ihr einige Fragen stellen. Vorab habe ich aber natürlich schon einmal viel recherchiert. Dabei bin ich auf einige, sehr interessante, Fakten gestoßen. Lea-Marie, wie sie eigentlich heißt, ist 20 Jahre alt, spricht Aramäisch. Sie mag den Rennsport, das ist eines ihrer großen Hobbies und sie kommt aus Nordrhein-Westfalen. Lea hat ein Fable für Tattoos. Und das lebt sie ganz nach ihrer Persönlichkeit aus. Lea ein extrem kreativer Mensch, sie studiert Computervisualistik & Design im 2. Semester, hat vorher eine Ausbildung zur Mediengestalterin im Bereich Bild und Ton angefangen, alles in allem war sie immer künstlerisch unterwegs, ihren Konkreten Weg jedoch hat sie noch nicht gefunden, wie sie selber sagt.

 

Leya schreibt auf Englisch

Ihre Tattoos spiegeln das wieder, ihre Musik spiegelt dies wieder. Sie denkt anders, als andere. Ein Besuch in Auschwitz hat sie so sehr berührt, dass sie sich ein Tattoo als Erinnerung dafür stechen lassen hat. Diese Emotionen bringt sie auch in ihren Covern rüber. Ihr bekanntestes ist eines von Cro – Unendlichkeit heißt das Lied, welches auf dem Label Chimperator veröffentlicht worden ist. Knapp 2 Jahre danach folgte dann die erste Single. Die meisten ihrer Cover hat sie mittlerweile nicht mehr online – sie wollte sich auf ihre eigenen Werke konzentrieren.

Hallo Lea, schön, dass du es geschafft hast uns dieses Interview zu ermöglichen. Wie geht es dir?

Hey! Mir geht es gut, danke!

Stell dich doch einmal kurz vor: Wie bist du an die Musik gekommen, was fasziniert dich daran?

Ich mache Musik seitdem ich denken kann. Damals noch habe ich immer Lieder von Yvonne Catterfield gesungen. Mit acht Jahren habe ich dann eine Karaokemaschine von meiner Mama mitbekommen. Mein Papa spielte Gitarre, ich hatte in meiner Kindheit auch selbst Unterricht. Eigene Lieder schreibe ich, seitdem ich 14 Jahre alt bin.

Wie läufts mit eigenen Produktionen? Eigene Beats zum Beispiel?

Ja, ich versuche mich immer wieder an neuem. Aber veröffentlicht habe ich in diese Richtung bisher nichts. Meine Songs lasse ich von einem Produzenten bauen.

Während ich mir dein Lied “Okey” so angehört habe, habe ich versucht, es mit anderen zu vergleichen – tut man ja irgendwie automatisch. Ich habe aber nicht wirklich einen Vergleich gefunden. Hast du sowas wie Inspirationen, Vorbilder?

Ja, also ich hab auch mal überlegt, wem dieses Lied ähneln könnte – mir fiel selbst auch nicht wirklich jemand ein. Aber natürlich habe ich Vorbilder. Meine Vorbilder sind eigentlich alle eher Amerikaner. Kendrik Lamar, J. Cole – sowas in die Richtung.

Deine Cover lassen sich eher dem deutschen Rap zuordnen, dein Song “okey” ist englisch. Wo fühlst du dich heimischer?

Wenn ich selber schreibe, fühle ich mich in der englischen Sprache wohler. Vom Stil her finde ich die deutsche Musik aber irgendwie schöner. Der nächste Song, den ich releasen werde, ist auch wieder auf englisch, wie es danach weiter geht? Mal schauen. Gibt halt Songs, die fühl ich eher auf Englisch, andere mehr auf Deutsch.

“Okey”, deine erste, eigene Single ist jetzt seit ungefähr vier Monaten draußen. Wie lange habt ihr an dem Lied gesessen?

Wir haben an dem Lied ungefähr zwei Abende gesessen. jedes mal dann natürlich bis spät in die Nacht, aber insgesamt zwei Abende.

Gibt es denn noch weitere Projekte, die geplant sind?

Ich weiß leider echt noch nicht, wo sich das alles hinbewegen wird. “Felt like” habe ich ja auf Instagram schon mehrfach angeteased. Es wird mehr RnB, wird weniger gesanglich bearbeitet. Es wird ruhiger, entspannter. Danach? Keine Ahnung.

Dann danke ich dir für dieses Interview und hoffe, wir hören noch viel von dir!

Dankeschön!

Wenn ihr der lieben Lea nun noch folgen möchtet, könnt ihr das auf Instagram oder YouTube tun. Wir freuen uns auf viele, neue Werke von ihr und wünschen ihr noch viel Erfolg auf dem Weg ihrer Karriere.

 

Fabian
Fabian
Fabian ist in der Geschäftsführung und der Redaktion von Yousic tätig. Außerdem ist er eine der Stimmen aus dem Podcast. Er wohnt in der Nähe von Oldenburg und arbeitet als Programmierer sowie DJ.
http://www.yousic-media.net/

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